So geht's: Immer wenn Sie sich einer angstauslösenden Situation stellen (statt sie zu vermeiden), füllen Sie eine Zeile aus – vorher die Befürchtung und die erwartete Angststärke, nachher das tatsächliche Ergebnis. Wichtig: in der Situation bleiben, bis die Angst spürbar sinkt. Mit der Zeit entsteht Ihre persönliche Beweissammlung: Die Befürchtungen treten fast nie ein – und die Angst geht von selbst zurück.
| Datum | Situation (was genau habe ich getan?) | Befürchtung vorher (was genau wird passieren?) | Angst vorher (0–100) | Angst Höhepunkt (0–100) | Angst am Ende (0–100) | Was ist tatsächlich passiert? |
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Hinweis: Beginnen Sie mit Situationen mittlerer Schwierigkeit (Angst ca. 40–60), nicht mit der schwersten. Geplante Expositionen bei ausgeprägten Ängsten gehören in therapeutische Begleitung – dieses Protokoll ist die ideale Vorbereitung und Ergänzung dazu.
© Sevket Medik, M.Sc.-Psych. – Privatpraxis für Verhaltenstherapie, Valentinskamp 30, 20355 Hamburg · psychotherapiemedik.de · Dieses Arbeitsblatt dient der Selbstbeobachtung und ersetzt keine Diagnostik oder Behandlung.